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Wolfgang Egger leitet das Audi group design. Nach dem Studium des Industrial Design am International College of Arts and Sciences in Mailand begann er seine Karriere 1989 als Exterior-Designer bei der Marke Alfa Romeo. Dort wurde er 1993 Senior-Designer im Bereich Exterior des Centro Stile Alfa Romeo. Im Jahr 1998 wechselte er zu Seat nach Spanien, wo in seiner Verantwortung als Leiter des Exterior-Design die Serienfahrzeuge Altea und Leon sowie die Studien Concept Salsa, Concept Emotión und Concept Tango entstanden. |
Ab 2001 übernahm er die Leitung des Centro Stile Lancia und noch im gleichen Jahr wurde ihm die Leitung des Centro Stile Alfa Romeo übertragen. Dort entstanden unter seiner Führung unter anderem die Alfamodelle 147 GTA, 159 Limousine/Station Wagon, Brera, Concept 8c Competizione und Concept 8c Spider. Seit Mai 2007 ist Wolfgang Egger Leiter des Audi group design in Ingolstadt und als solcher gesamtverantwortlich für das Design der Marken Audi und Lamborghini. |
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Fernando de Mello Franco ist Professor an der Universidade São Judas Tadeu in São Paulo. Nach seinem Diplom an der Fakultät für Architektur und Städtebau in São Paulo war Fernando de Mello Franco Architekturkritiker an der Graduate School of Design in Harvard. Mit der 2009 veröffentlichten Studie und Ausstellung „Tactical Operations in the Informal City“ begann seine Zusammenarbeit mit dem Landschafts-architekten Christian Werthmann. 1990 gründete de Mello Franco gemeinsam mit Marta Moreira und Milton Braga das Büro MMBB Arquitectos in São Paulo. |
Mit dem weit gefächerten Spektrum seiner Projekte und Forschungsstudien setzt er Schwerpunkte im Städtebau sowie bei Fragen der urbanen Mobilität und der Wasserversorgung. Fernando de Mello Franco war unter anderem Co-Kurator der Ausstellung „São Paulo: networks and places“ im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig 2006. Für seine Forschungsarbeit wurde er 2007 mit dem „Best Entry Award“ der Architekturbiennale in Rotterdam ausgezeichnet. |
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Christian Gärtner ist Vorstand der Stylepark AG. Er studierte Volkswirtschaft in Heidelberg und Berlin und war nach seiner Tätigkeit als Unternehmensberater im Jahr 2000 Mitgründer der Internet-Plattform Stylepark in Frankfurt am Main. Seitdem initiiert, konzipiert und begleitet Christian Gärtner vielfältige Projekte im Bereich Design und Architektur, unter anderem „Stylepark |
in Residence“ zur Internationalen Möbelmesse in Köln oder „The Design Annual“ in Kooperation mit der Messe Frankfurt. Darüber hinaus berät er Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung spezifischer Kompetenzen rund um das Thema Design. Im Wettbewerb um den Audi Urban Future Award fungiert Christian Gärtner als Kurator. |
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Andres Lepik ist Kurator der Architektur- und Designabteilung des Museum of Modern Art in New York. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Augsburg und München promovierte er in Rom über „Architekturmodelle der Renaissance“. Ab 1994 war Andres Lepik Kurator an der Neuen Nationalgalerie in Berlin und von 2004 bis 2007 Kurator der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin für die Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts. |
Seit 2007 ist Andres Lepik am Museum of Modern Art beschäftigt. Er konzipierte unter anderem die Architekturausstellungen „Renzo Piano“ (2000), „Content/Rem Koolhaas and AMO/OMA“ (2003/2004), „Oswald Mathias Ungers. Cosmos of Architecture“ (2006) und „In Situ. Architecture and Landscape“ (2009). Andres Lepik ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher, die sich mit der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts auseinandersetzen. |
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Jun Ma ist Prodekan des Kollegs für Fahrzeugtechnik an der Tongji University in Shanghai. Nach seinem Abschluss in Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität Darmstadt arbeitete er fünfzehn Jahre in der Automobilindustrie, davon sieben Jahre in der Elektronik-Entwicklung und sechs Jahre in Marketing und Vertrieb. Er war bei Conti Teves und Audi für technische Entwicklung, Marketing und Management zuständig. |
2004 ging er auf Einladung von Wan Gang, damals sein Kollege bei Audi und seit 2007 Minister für Wissenschaft und Technologie in China, an die Tongji University nach Shanghai. Jun Ma ist stellvertretender Sekretär des Verbandes zur Entwicklung der Brennstoffzellentechnik in Shanghai. Als Experte ist Jun Ma in diversen Verbänden und politischen Beratungsgremien der Automobilindustrie zur Entwicklung der Fahrzeugtechnik in China tätig. |
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Rahul Mehrotra lehrt am Massachusetts Institute of Technology und leitet das Büro RMA architects Mumbai. Nach dem Studium der Architektur in Ahmedabad (Indien) absolvierte er die Graduate School of Design in Harvard. 1990 gründete Mehrotra ein eigenes Büro, das heute unter dem Namen RMA architects Mumbai bekannt ist. Als Architekt und Stadtplaner beschäftigt er sich seitdem intensiv mit Projekten zur Stadterneuerung und Denkmalpflege. Mehrere seiner Entwürfe wurden ausgezeichnet, drunter auch die Zentrale der Lakshmi Machine Works in Coimbatore (Indien). |
Mehrotras Studien und Veröffentlichungen gelten dem Schwerpunkt der Stadtentwicklung in ganz Indien und speziell in Mumbai. Als Aktivist und in beratender Funktion greift Mehrotra auch Fragen nach dem Erhalt und der Bewahrung historischer Gebäude in Mumbai auf. Seit 1994 ist er Geschäftsführender Direktor des Urban Design Research Institute in Mumbai und seit 2007 Professor an der School of Architecture and Urban Planning am Massachusetts Institute of Technology. |
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Saskia Sassen ist Professorin für Soziologie an der Columbia University in New York und Vorsitzende der Jury des Audi Urban Future Award. Die gebürtige Niederländerin wuchs in Argentinien und Italien auf, studierte Soziologie, Philosophie und Ökonomie an der University of Notre Dame (USA/Indiana), an der Université de Poitiers (Frankreich) und an der Harvard University. Im Rahmen ihrer internationalen Forschungstätigkeit beschäftigt sich Saskia Sassen mit den Themen der Globalisierung in sozialer, ökonomischer und politischer Hinsicht sowie mit Fragen der Migration und der Entwicklung urbaner Ballungszentren und Megacitys. |
Als Soziologin und Wirtschafswissenschaftlerin prägte sie in den 90er-Jahren den Begriff „Global City“. Ihr fünfjähriges Unesco-Forschungsprojekt „Sustainable human settlement“, für das sie ein wissenschaftliches Netzwerk in über 30 Ländern aufbaute, wurde 2005 abgeschlossen. Saskia Sassen hat den Robert-S.-Lynd-Lehrstuhl für Soziologie an der Columbia University inne und ist ebendort Mitglied des Committee on Global Thought. Ihre Publikationen sind in 21 Sprachen übersetzt. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen „The Global City“ (1991, 2. Aufl. 2001) und „Cities in a World Economy“ (1994, 3. Aufl. 2006) sowie „Das Paradox des Nationalen. Territorium, Autorität und Rechte im globalen Zeitalter“ (2008). |
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Stefan Sielaff ist Designchef der Marke Audi. Nach dem Industriedesign-Studium an der Fachhochschule München erwarb er 1990 den Master Degree als Stipendiat der AUDI AG im Bereich Fahrzeugdesign am Royal College of Art in London. Noch im gleichen Jahr begann Sielaff seine berufliche Laufbahn bei Audi im Bereich Interieur Design in Ingolstadt. Er wechselte 1993 zum Audi Design Zentrum in München und wurde 1995 beauftragt, in Sitges (Spanien) das Design Center Europe aufzubauen und zu betreuen. |
Stefan Sielaff kehrte Anfang 1997 nach Deutschland zurück und wurde Mitte 1997 als Leiter des Audi Interieur Design nach Ingolstadt berufen. 2002 wirkte er an Aufbau und strategischer Ausrichtung des Designs der Markengruppe Audi mit. 2003 wechselte er als Design Direktor des Interior Competence Centers zu Daimler Chrysler nach Sindelfingen und zeichnete dort verantwortlich für das Interieurdesign aller aktuellen Baureihen. Seit März 2006 ist Stefan Sielaff Leiter Design der AUDI AG in Ingolstadt. |
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Rupert Stadler ist Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG und Vorstandsmitglied der Volkswagen AG. Er studierte an der Fachhochschule Augsburg Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Unternehmensplanung / Controlling sowie Finanz-, Bank- und Investitionswirtschaft und begann seine berufliche Laufbahn bei der Philips Kommunikation Industrie in Nürnberg. 1990 wechselte er zu Audi nach Ingolstadt, wo er Aufgaben im Bereich Controlling für Vertrieb und Marketing übernahm. 1994 trat Stadler als Kaufmännischer Geschäftsführer bei der |
Volkswagen/Audi España SA in Barcelona ein. Von 1997 an war er Leiter des Generalsekretariats beim Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns und von 2002 an zusätzlich Leiter der Konzern-Produktplanung. Seit dem 1. Januar 2003 ist Rupert Stadler Mitglied des Vorstandes der AUDI AG. Vom 1. April 2003 bis 31. August 2007 führte er den Geschäftsbereich Finanz und Organisation. Seit Januar 2007 ist Rupert Stadler Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG. Zusätzlich wurde er zum 1. Januar 2010 in den Vorstand der Volkswagen AG berufen. |