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Das junge Büro Standardarchitecture hat sich in kurzer Zeit einen Namen als Avantgarde aus China gemacht. Die experimentellen und zuweilen provokanten Entwürfe der Architekten aus Beijing bedienen sich zum Teil einfacher Materialien wie Bambus oder Backstein. Diese breiten sich als urbane Landschaften im Stadtraum aus oder vermitteln zwischen Natur und Architektur, wobei auch kulturelle und historische Fragen berücksichtigt werden. Bevor sich Zhang Ke 2001 in Beijing selbstständig machte, studierte er an der Tsinghua University und an der Harvard Graduate |
School. Heute hat sein Büro Standardachitecture insgesamt vier Partner. Die Architekten wurden 2006 mit dem ersten Preis des China Architecture Award ausgezeichnet. 2009 erhielten sie den Best Young Architect Award im Rahmen des ersten China Architecture Media Award (CAMA). Zu den wichtigsten Projekten von Standardarchitecture zählt die Fähranlegestelle in Linzhi (Tibet), deren Proportionen, Verwendung und sorgfältige Verarbeitung regionaler Materialien internationalen Vorbildcharakter haben. Wie breit gefächert das Portfolio der Architekten ist, zeigen ihre derzeitigen |
Planungen: die beiden 160 Meter hohen „Dancing Book Towers“ in Wuchang – ein Großprojekt, das neben allen anderen Qualitäten zudem viel Koordinationsgeschick erfordert. Weitblick für die Zukunft haben die Architekten unter anderem auf der 2007 Hong Kong Biennale bewiesen. Ihr Vorschlag, Reisfelder wie die Terrassen eines Hochhauses zu einem gigantischen künstlichen Turm aufzuschichten, bleibt allerdings vorerst Zukunftsmusik. |
Prozess |
Video Interview |
Finales Konzept |
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Was fällt Ihnen als Erstes zum Thema „urbane Zukunft“ ein? Was ist Ihre persönliche Prognose, wie diese Zukunft aussehen könnte? |
Anstatt dass Städte Räume der Natur und Ackerland beanspruchen, werden unsere Metropolen von Natur und Landwirtschaft zurückgefordert werden, und diesmal werden sie auf unerwartete Weise nebeneinander bestehen. Welchen Einfluss haben Sie als Architekt oder Landschaftsarchitekt? |
Glauben Sie, dass Mobilitätskonzepte die Zukunft der Stadt verändern werden, oder verändern urbane Verhältnisse unser Verständnis von Mobilität? |