
| Bjarke Ingels gilt als Shootingstar der internationalen Architekturszene. Gemeinsam mit den Architekten der Bjarke Ingels Group in Kopenhagen arbeitet der 35-jährige Däne derzeit an Projekten in Kasachstan, Mexiko und zahlreichen anderen Ländern. Seine unkonventionellen Entwürfe zeichnen sich durch die frische Herangehensweise an komplexe urbane Zusammenhänge aus und schlagen mit einfachen Mitteln neue Typologien vor. Ingels war Mitarbeiter im Office for Metropolitan Architecture | und Mitbegründer von Plot Architects, bevor er sich 2005 mit BIG selbstständig machte. Er wurde unter anderem 2004 mit dem Goldenen Löwen der Biennale in Venedig und mit dem Preis des World Architecture Festival 2008 ausgezeichnet. Derzeit lehrt er an der Columbia University in New York. Mit den Wohnblöcken „Mountain“ und „VM-House“ im neuen Stadtviertel Ørestad in Kopenhagen hat BIG seine Vision von urbaner Dichte in der Peripherie in die Realität umgesetzt. Derzeit bauen die Architekten den Dänischen Pavillon für |
die diesjährige Expo in Shanghai. Das Gebäude wird dem Thema „Better city – better life“ als gigantischer Fahrrad-Loop gerecht, in dessen Mitte die kleine Meerjungfrau, Kopenhagens Wahrzeichen, in einem Schwimmbecken mit Hafenwasser aus der dänischen Hauptstadt thront. |
Prozess |
Video Interview |
Finales Konzept |
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Was fällt Ihnen als Erstes zum Thema „urbane Zukunft“ ein? Was ist Ihre persönliche Prognose, wie diese Zukunft aussehen könnte? |
Wahrscheinlich stehen die meisten Gebäude der zukünftigen Stadt bereits. Andererseits wird sie auf vielen Ebenen wahrscheinlich grundlegend anders aussehen – was die Nutzung, Fortbewegung und das Leben der Menschen angeht. Die Kunst der Umdeutung und Aneignung ist viel schneller als politische Planungen oder der konkrete Bau. Welchen Einfluss haben Sie als Architekt oder Landschaftsarchitekt? |
Glauben Sie, dass Mobilitätskonzepte die Zukunft der Stadt verändern werden, oder verändern urbane Verhältnisse unser Verständnis von Mobilität? |